Wer heute ein neues Restaurant, ein gemütliches Café oder ein cooles Bistro sucht, greift selten zum klassischen Branchenbuch oder blättert in Magazinen. Die Suche beginnt fast ausschließlich auf dem Smartphone: „Italiener in der Nähe“, „Burger Restaurant Hamburg“ oder „Bestes Frühstück in deiner Stadt“ lauten die gängigen Suchanfragen. Was Google den Nutzern daraufhin prominent ausspielt, entscheidet maßgeblich über den wirtschaftlichen Erfolg von Gastronomiebetrieben: Das sogenannte Google Local Pack.
Aber was genau verbirgt sich hinter diesem Begriff, was hat es mit dem neuen Trend des „Multiple Local Pack“ auf sich, und wie schafft es ein Restaurant, sich einen der drei heißbegehrten Plätze ganz oben zu sichern? In diesem Beitrag erfahren Sie die wichtigsten Hebel für ein erfolgreiches Local SEO in der Gastronomie, mit denen Sie Ihre Restaurant Sichtbarkeit steigern und spürbar mehr Gäste an Ihre Tische locken.
Das Google Local Pack (oft auch „3-Pack“ genannt) ist ein exklusives und auffälliges Element in den organischen Suchergebnissen. Wenn Google eine lokale Suchabsicht hinter der Anfrage vermutet, werden oberhalb der klassischen Text-Links eine Google-Maps-Karte sowie drei ausgewählte lokale Betriebe mit ihren Bewertungen, Adressen und Öffnungszeiten angezeigt. Wer hier gelistet ist, bekommt den Löwenanteil der Klicks, Anrufe und Routen-Anfragen ab.
Seit einiger Zeit rollt Google zudem vermehrt das Multiple Local Pack aus. Hierbei teilt Google die Suchergebnisse je nach spezifischer Suchanfrage in mehrere, differenzierte Dreier-Blöcke oder erweiterte Filter-Karussells auf (z. B. nach Kriterien wie „Günstig“, „Hervorragende Cocktails“ oder spezifischen Länderküchen). Für die Google Local Pack Gastronomie bedeutet das: Die Nische und die präzise Pflege Ihrer Attribute werden immer wichtiger, um für die passenden Filter-Kombinationen ausgespielt zu werden.
Um den Algorithmus zu überzeugen und Ihr Ranking dauerhaft zu sichern, müssen Sie aktiv Ihr Profil und Ihre Präsenz für Google Maps optimieren. Die drei wichtigsten Stellschrauben dafür sind:
Ihr Google Business Profile ist das Fundament für lokales SEO. Google belohnt Vollständigkeit, da unvollständige Profile der Suchmaschine signalisieren, dass der Betrieb möglicherweise nicht mehr aktuell geführt wird.
Bewertungen sind der stärkste Trust-Faktor – sowohl für den Google-Algorithmus als auch für potenzielle Gäste, die nach einem neuen Lokal suchen.
Google verlässt sich nicht nur auf Ihr Profil, sondern gleicht die Daten mit Ihrer Website ab. Binden Sie eine Google-Maps-Karte ein und nutzen Sie sogenannte Schema.org-Markups (strukturierte Daten) im Code Ihrer Website. So kann der Google-Bot Ihre Öffnungszeiten, Preise und Ihre Speisekarte fehlerfrei auslesen und lokalen Suchanfragen exakt zuordnen.
Google möchte den Nutzern immer die bestmögliche Erfahrung bieten. Ein Restaurant, das seine Speisekarte im Google-Profil monatlich aktualisiert, regelmäßig neue Fotos von Gerichten hochlädt und Sonderöffnungszeiten (z. B. an Feiertagen) frühzeitig einträgt, wird vom Algorithmus deutlich häufiger im Local Pack ausgespielt als die Konkurrenz, die ihr Profil seit Monaten nicht angerührt hat. Machen Sie die Profilpflege zu einer wöchentlichen Routine.
Das Google Local Pack zu dominieren, ist kein Zufall, sondern das Ergebnis konsequenter Datenpflege und aktiver Interaktion mit den digitalen Kanälen. Durch die Evolution hin zum Multiple Local Pack haben heute auch kleinere Nischen-Restaurants hervorragende Chancen, auf Platz 1 zu landen, wenn sie ihr Profil scharf positionieren und die richtigen Attribute hinterlegen. Nutzen Sie diese organische Reichweite, um Ihre Reichweite in der Region zu maximieren und Ihre Tische jeden Abend verlässlich zu füllen.
Quellen: