Das erste Quartal 2026 ist Geschichte – und für viele Speditionen folgt nun das böse Erwachen beim Blick auf die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA). Während die Einführung der CO2-Differenzierung und die Ausweitung der Maut auf Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen im letzten Jahr noch theoretische Posten waren, zeigt die „Maut-Quittung“ nach Q1, dass viele Kalkulationen nicht mehr aufgehen.
Wer jetzt nicht präzise nachrechnet und seine Prozesse anpasst, riskiert im restlichen Jahr 2026 seine Wettbewerbsfähigkeit.
Die Daten des ersten Quartals zeigen deutlich: Die Mautkosten sind für einen durchschnittlichen Euro-6-Diesel-Lkw im Vergleich zum Vorjahr teilweise um über 80 % gestiegen. Besonders schmerzhaft trifft es jene, die Pauschalpreise mit Verladern vereinbart haben, ohne eine dynamische Maut-Gleitklausel zu integrieren.
Die Kernfragen für Ihre Nachkalkulation:
Laut Marktberichten fordern Auftragnehmer im Mai 2026 bereits knapp 10 % höhere Preise als im Vorjahr. Doch die Auftraggeber ziehen nur zögerlich nach. Wer hier Fakten schaffen will, braucht transparente Daten. Eine saubere Auswertung der Maut-Aufstellungen von Toll Collect ist die einzige Basis, um in Nachverhandlungen mit Verladern erfolgreich zu bestehen.
Es klingt paradox, aber Ihr Recruiting-Erfolg beeinflusst direkt Ihre Maut-Kosten. Warum?
Die Maut-Quittung nach Q1 sollte kein Grund zur Resignation sein, sondern ein Weckruf. Nutzen Sie den Mai, um Ihre Kalkulation auf den Stand von 2026 zu bringen, Ihre Flotte durch IT-affine Fachkräfte zu stärken und unrentable Touren konsequent neu zu verhandeln.
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