Gehaltswünsche Dienstleistung & Einzelhandel September 2026: Anstieg auf 2.599 €

Gehaltswünsche Dienstleistung & Einzelhandel September 2026

Gehaltswünsche in Dienstleistung, Gastronomie & Einzelhandel: Weiterer Anstieg im September 2026

Der Aufwärtstrend bei den Gehaltsanforderungen im Dienstleistungssektor, der Gastronomie und dem Einzelhandel hält auch nach dem Sommerspitzenwert unvermindert an. Die neuesten Daten der Matching-Plattform JobMatch für September 2026 weisen für Vollzeitkräfte einen bundesweiten Durchschnitt von 2.599 € brutto pro Monat aus.

Im Vergleich zum Vormonat August 2026 (Ø 2.546 €) bedeutet dies ein erneutes Plus von +53 € (ca. +2,1 %). Basierend auf 748 ausgewerteten Gehaltsangaben wird deutlich: Der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte in Küche, Service, Verkauf, Reinigung, Lieferung und Hotellerie verschärft sich vor dem Beginn des Herbstgeschäfts weiter.

Quick-Check: JobMatch-Marktdaten September 2026 (Service, Verkauf & Gastro)

  • Bundesweiter Durchschnitt: 2.599 € / Monat (August 2026: 2.546 €)
  • Monatsveränderung: +53 € (+2,1 %) im Vergleich zum August
  • Spitzenreiter Bundesländer: Brandenburg (2.830 €), Thüringen (2.830 €) und Sachsen (2.710 €)
  • Datenbasis: 748 aktive Nutzerangaben auf JobMatch

Wie hat sich der bundesweite Durchschnitt von August bis September 2026 entwickelt?

Nachdem die Erwartungen bereits im August die Marke von 2.500 € durchbrochen hatten (Ø 2.546 €), setzt sich das Wachstum im September nahtlos fort.

Mit 2.599 € nähert sich der Marktdurchschnitt der 2.600-Euro-Schwelle an. Ursächlich für diesen anhaltenden Druck auf die Lohngefüge sind neben dem nach wie vor akuten Personalmangel auch die Vorbereitungen des Einzelhandels und der Gastronomie auf die umsatzstarke Herbst- und Vorweihnachtssaison.

Welche Bundesländer führen das Gehaltsranking im September 2026 an?

 

Die Gehaltskarte für September 2026 zeigt eine bemerkenswerte Verschiebung: Die höchsten Gehaltswünsche konzentrieren sich aktuell stark auf Ostdeutschland sowie auf ausgewählte Ballungszentren:

  • Neue Spitzenreiter im Osten: Brandenburg und Thüringen führen das bundesweite Ranking mit jeweils 2.830 € an. Auch Sachsen liegt mit 2.710 € in der absoluten Spitzengruppe.
  • Metropolen & Norddeutschland: Die Stadtstaaten Hamburg (2.740 €) und Berlin (2.680 €) verzeichnen weiterhin sehr hohe Gehaltsforderungen. Bremen folgt dicht dahinter mit 2.740 €.
  • Stabiler Süden: Baden-Württemberg (2.620 €) und Bayern (2.570 €) notieren weiterhin über dem Bundesdurchschnitt bzw. nah daran.

September 2026

 

Wo liegen die moderateren Gehaltsanforderungen im September?

Einige Bundesländer weisen im September-Schnitt deutlich defensivere Erwartungen auf:

  • Niedrigster Wert im Südwesten: Das Saarland bildet mit 2.230 € das Schlusslicht (nach dem temporären Ausschlag im August).
  • Norden & Westen: Mecklenburg-Vorpommern notiert im September bei 2.420 €. Nordrhein-Westfalen verzeichnet einen Durchschnittswunsch von 2.530 €, Rheinland-Pfalz liegt bei 2.390 €.
  • Mitte: Hessen und Niedersachsen liegen im September bei 2.570 € bzw. 2.560 €.

 

Regionaler Vergleich: August 2026 vs. September 2026

Der direkte Vergleich zeigt die Dynamik im Monatsabstand:

Hier ist die gewöhnlich formatierte Tabelle. Du kannst sie jetzt einfach markieren, kopieren und direkt in dein CMS, Word, Google Docs oder eine E-Mail einfügen:

Region / Bundesland Ø Wunschgehalt August 2026 Ø Wunschgehalt September 2026 Differenz
Deutschland Gesamt
2.546 €

 
2.599 €

 
+53 €

 
Brandenburg
2.410 €
2.830 €
+420 €
Thüringen
2.510 €
2.830 €
+320 €
Sachsen
2.350 €
2.710 €
+360 €
Bremen
2.420 €
2.740 €
+320 €
Hamburg
2.740 €
2.740 €
0 €
Berlin
2.630 €
2.680 €
+50 €
Baden-Württemberg
2.600 €
2.620 €
+20 €
Bayern
2.670 €
2.570 €
-100 €
Nordrhein-Westfalen
2.530 €
2.530 €
0 €
Saarland
2.790 €
2.230 €
-560 €

 

Fazit für Arbeitgeber: Wie sollten Gastronomie und Einzelhandel im September reagieren?

Der neuerliche Anstieg auf durchschnittlich 2.599 € zeigt unmissverständlich, dass der Druck auf dem Personalmarkt unversehrt hoch bleibt. Wer vor der umsatzstarken Herbstzeit eine vakante Stelle besetzen möchte, muss marktgerechte Konditionen bieten.

Unternehmen berichten, dass sich der gestiegene Brutto-Wunsch am effektivsten durch eine clevere Kombination aus Grundgehalt und Zusatzleistungen auffangen lässt:

  • Entlastungsprämien voll ausschöpfen: Nutzen Sie weiterhin steuerfreie Instrumente wie die 1.000 € Entlastungsprämie, um das Netto-Einkommen der Beschäftigten spürbar zu erhöhen.
  • Benefits im Profil herausstellen: Neben der Bezahlung gewinnen planbare Dienstpläne, Verpflegungszuschüsse und Weiterbildungsangebote stark an Bedeutung.
  • Dashboard-Kriterien abgleichen: Passen Sie Ihre Suchfilter auf JobMatch zeitnah an die Richtwerte von September an, um im Matching-Prozess nicht den Anschluss zu verpassen.