Saisonstart im März: Verliert Ihre Terrasse den Anschluss an den Wettbewerb?

Saisonstart im Maerz: Verliert Ihre Terrasse den Anschluss an den Wettbewerb?

Der März markiert in der deutschen Gastronomie die „Woche der Wahrheit“. Während die ersten Sonnenstrahlen die Gäste ins Freie locken, offenbart der Blick auf den Dienstplan oft eine kritische Lücke. Laut dem aktuellen DEHOGA-Frühjahrsreport klagen über 60 % der Betriebe über fehlende Kapazitäten pünktlich zum Start der Außengastronomie.

Wer jetzt nicht lieferfähig ist, verliert mehr als nur einen sonnigen Nachmittag. Es geht um die wirtschaftliche Basis für das gesamte erste Halbjahr.

Die „Opportunitätskosten“ des Zögerns: Was ein leerer Tisch wirklich kostet

In der Betriebswirtschaft spricht man von Opportunitätskosten – dem entgangenen Gewinn, weil eine Chance nicht genutzt wurde. In der Gastronomie bedeutet das: Jeder Tisch, der aufgrund von Personalmangel nicht bedient werden kann, generiert Fixkosten, aber keinen Umsatz.

Das Ifo-Institut belegte in einer Analyse zum Dienstleistungssektor, dass die Personalknappheit das größte Wachstumshemmnis darstellt. Für einen mittelgroßen Betrieb mit Außenbereich bedeutet ein fehlender „Runner“ im März oft ein Umsatzminus von mehreren tausend Euro pro Wochenende. Schlimmer noch: Die Verlustaversion der Gäste sorgt dafür, dass ein einmal enttäuschter Besucher („Hier dauert es zu lange“) laut Gastro-Monitor 2025 mit einer Wahrscheinlichkeit von 74 % in dieser Saison nicht wiederkehrt.

Warum klassische Portale im März an der Realität scheitern

Die Suche nach Saisonkräften hat sich grundlegend gewandelt. Während früher Zeitungsanzeigen oder einfache Online-Jobboards reichten, ist der Markt 2026 von extremer Geschwindigkeit geprägt. Fachkräfte und studentische Aushilfen suchen „on-demand“.

Studien zur Candidate Experience im Blue-Collar-Sektor zeigen, dass die Abbruchrate bei Bewerbungen um 80 % steigt, wenn der Prozess länger als 48 Stunden dauert oder komplizierte Datei-Uploads erfordert. In einem Monat wie dem März, in dem alle Betriebe gleichzeitig suchen, ist die langsame Reaktion der sichere Weg, qualifiziertes Personal an den Wettbewerber drei Häuser weiter zu verlieren.

JobMatch als strategische Antwort auf den Saison-Druck

Um diesen Teufelskreis aus steigender Nachfrage und fehlenden Köpfen zu durchbrechen, bedarf es einer technologischen Abkürzung. JobMatch setzt genau dort an, wo herkömmliche Prozesse versagen: bei der unmittelbaren Zusammenführung von Bedarf und Verfügbarkeit.

Anstatt wertvolle Zeit in das Sichten von Lebensläufen zu investieren, die oft wenig über die tatsächliche Belastbarkeit am Gast aussagen, ermöglicht die Plattform eine direkte Kommunikation. Der Fokus verschiebt sich weg von der administrativen Verwaltung hin zur schnellen operativen Besetzung. In einer Phase, in der das Wetter das Geschäft diktiert, wird die Fähigkeit, innerhalb von Stunden auf Personalbedarf zu reagieren, zum wichtigsten Wettbewerbsvorteil.

Fazit: Die Rendite wird im Frühjahr gesichert

Der März verzeiht keine personellen Lücken. Wer die Digitalisierung seines Recruitings aufschiebt, zahlt am Ende durch unbesetzte Tische und überlastete Stammmitarbeiter drauf. Es geht nicht darum, „irgendwie“ durch die Saison zu kommen, sondern darum, die volle Kapazität Ihres Betriebs abzurufen.

Mit einer datengestützten Lösung wie JobMatch stellen Sie sicher, dass Ihr Serviceversprechen auch bei der ersten Hitzewelle des Jahres hält. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Team bereit ist, wenn die Gäste es sind.

 

Quellen:

DEHOGA Bundesverband
Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung
Gastro-Monitor 2025/26
Candidate Experience Study