Krankheit fährt mit. So steht es um die Gesundheit von LKW-Fahrern

Gesundheit von LKW-Fahrern

Das von Jobmatch.me erstellte Whitepaper zeigt und erklärt die Belastungen von LKW-Fahren. Als Datengrundlage dient der BARMER Gesundheitsreport 2021, welcher wertvolle Branchen-Insights liefert. Wir stellen konkrete Handlungsmaßnahmen für Unternehmen aus der Logistik vor und machen zudem die Bedeutung des betrieblichen Gesundheitsmanagement deutlich. Ziel ist es unter anderem, mit dem Inhalt dieses Whitepapers zu einer langfristigen Attraktivitätssteigerung des Kraftfahrer-Berufes beitragen zu können.

Arbeitsunfähigkeit im bundesweiten Überblick

Ein durchgängig beschäftigter LKW-Fahrer war innerhalb des Jahres 2020 durchschnittlich 28,82 Tage arbeitsunfähig gemeldet und damit 45,8 % länger als Beschäftigte nach berufsübergreifenden Auswertungen (19,77 Tage). Dies entspricht einem Krankenstand von 7,90 %

Die meisten Fehltage waren bei Beschäftigten in dieser Berufsgruppe den beiden Krankheitsarten Verletzungen sowie insbesondere den Muskel-Skelett-Erkrankungen zuzuordnen.

Folgen dieser Beanspruchungen

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Ebenso problematisch sind die Folgen psychomentaler Belastungen und Gesundheitsbeschwerden wie Müdigkeit, ein gesteigertes Stresserleben, Erschöpfungszustände und Überbeanspruchung. Diese  verursachen bei den Betroffenen einen erheblichen Leidensdruck und sind zudem mit einer erhöhten Unfallgefahr assoziiert. Kommt es infolge von Unfällen zu einer posttraumatischen Belastungsstörung, so führt dies nicht selten zu einer langfristig eingeschränkten Funktionsfähigkeit oder gar Berufsunfähigkeit der Betroffenen.

Hohe Kosten für die Volkswirtschaft

Die hohen Ausfall AU Tage sind mit erheblichen wirtschaftlichen Schäden auf Arbeitgeberseite verbunden.

Die Bundesagentur für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat die Auswirkungen von Krankheitstagen auf die Volkswirtschaft in Deutschland genauer analysiert. Im Jahr 2020 lag die Anzahl der Krankheitstage über alle Berufsgruppen der ca. 40 Mio Erwerbstätigen bei 17 Tagen.

Die Produktionsausfälle wurden mit 87 Mrd. und der Verlust der Bruttowertschöpfung mit 144 Mrd. beziffert (Baut, 2020).

Was ist zu tun?

Es bedarf einem vielseitigen Mix aus Interventionskonzepten, die sowohl arbeitsplatz- als auch lebensstilbezogene Maßnahmen inkludieren sollten. 

Grundsätzlich gilt es, gesunde Arbeit im Unternehmen zu fördern. Gesunde und motivierte Mitarbeitende können Herausforderungen besser meistern – dies stellt gerade in dynamischen Zeiten einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Betriebliches Gesundheitsmanagement kommt nicht nur den Beschäftigten zugute, sondern lohnt sich auch fürs Unternehmen.



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